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Bebauungsplan / Nachbarrecht / Lärm

 
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   51 Bürger gründen Verein Landschaftsschutz Platzenberg51 Bürger gründen Verein Landschaftsschutz Platzenberg51 Bürger gründen Verein Landschaftsschutz Platzenberg  [2005-03-16 11:22]
Matthias Möller-Meinecke: „Platzenberg für Schule und neue Wohnhäuser ungeeignet“ - Verein fordert Nutzung für Naherholung statt Bebauung

Am gestrigen Abend gründeten 51 Bad Homburger Bürger den Verein Landschaftsschutz Platzenberg. Zweck des Vereins ist die Pflege und Entwicklung des Platzenberges in Bad Homburg, die aktive Bürgerbeteiligung bei der von der Stadt eingeleiteten Bebauungsplanung und ein Bildungsangebot zu ökologischen Fragen.

Der auch für Bürger gegen die Stadtentlastungstrasse in Kronberg tätige und auf das Baurecht spezialisierte Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke stellte die später einstimmig angenommene Vereinssatzung vor und erläuterte als Vereinszweck: „Die geplante Siedlungsentwicklung bedroht die schützenswerte Landschaft des Platzenberges mit seinen wertvollen Biotopen, geschützten Tier- und Pflanzenarten und nicht ersetzbaren Naherholungsflächen. Dem ist im Allgemeinwohl entgegenzutreten.“
Die 51 eingetretenen neuen Mitglieder wählten darauf den Bad Homburger Dr. Peter König zum 1. Vereinsvorsitzenden und Philipp Lubos zu seinem Stellvertreter.

Matthias Möller-Meinecke präsentierte seine Untersuchungsergebnisse zu den für den Platzenberg geeigneten Nutzungen: „Am Platzenberg brüten in alten Obstbäumen, Feldgehölzen, Hecken und Buschwerk auf ökologisch bedeutsamen Grünland zahlreiche vom Aussterben bedrohte Vogelarten. Zugleich bietet der Platzenberg Kindern ein Entdecken von Natur und Wildnis, Familien eine Naherholungsfläche, Joggern eine Laufstrecke und Hundefreunden einen Auslaufbereich für die Vierbeiner. Klimatisch entsteht am Platzenberg nachts Kaltluft, die über eine Ventilationsbahn in den benachbarten Wohngebieten morgens für den Frischluftaustausch sorgt.“ Das Resümee des Anwalts: „Eine Bebauung ist auf diesen Flächen unzulässig.“

Nach der Bewertung des Planungsjuristen ist der Platzenberg insbesondere als Schulstandort ungeeignet, weil er durch die auch von außerhalb der Stadt anreisenden Schüler vom Bahnhof fußläufig nicht in zumutbar Zeit erreichbar ist, der ÖPNV-Anschluss unzureichend ist, die Strahlung einer vorhandenen Hochspannungsleitung die Gesundheit der Schüler bedroht und der Lärm des Schulbetriebs mit dem gesetzlich gebotenen Schutz des benachbarten reinen Wohngebietes unvereinbar ist.

Die 51 neuen Vereinsmitglieder forderten abschließend einstimmig die Stadtverordneten auf, die Wohn- und Schulbebauung im dem Flächennutzungsplan durch eine Biotop- und Naherholungsfunktion zu ersetzen und den gesamten Platzenberg in dem Bebauungsplan als Biotopverbundgebiet festzusetzen.

Der Verein bietet den Bürgern eine Präsentation zur Planung und zum Naturbestand des Platzenbergs im Internet unter www.Platzenberg.Moeller-Meinecke.de an; er wird naturkundliche Führungen organisieren und bei Schülern für eine Patenschaft zur Pflege der Streuobstwiesen werben.

Rückfragen der Presse an den Pressesprecher Philipp Lubos Tel. 0171 17 22 3 44 und an Matthias Möller-Meinecke 0800 066 3 55 37


Die Presseerklärung stehe Ihnen auch zum Download als PDF-Datei zur Verfügung:

Von Verein Landschaftsschutz Platzenberg


Bitte besuchen Sie auch die Hauptseiten: www.Moeller-Meinecke.de und www.EDIFICIA.de

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